SchuleSchulgartenPuppen aufgereihtKüche in AktionFrauen beim StrickenModelle

Patenkinder

Auch das Projekt in Guaraqui begann mit der Unterstützung einiger Patenkinder aus sehr armen Familien. Da wir einzelne Kinder nicht zu sehr aus der Gemeinschaft herausheben wollen, unterstützen wir gleichzeitig immer auch die Schule der Gemeinde. Inzwischen haben es unsere Patenkinder auf die Oberschule in Tabacundo geschafft.

Schule

Die Schule in der Bergregion hat nur zwei Klassenzimmer für 35 Kinder in 6 Klassenstufen. So werden jeweils 3 Klassenstufen in einem Raum gleichzeitig unterrichtet. Schuldirektor, Emilio Toapanta, unterrichtet in der Schule und wäre ganz allein, wenn wir nicht das Gehalt für eine junge Lehrerin, Laura Cuzco, bezahlt hätten bis auch sie eine Anstellung vom Staat bekommen hat. So stellten wir sicher, dass während der zahlreichen Lehrerstreiks an dieser Schule immer Unterricht stattfand, denn privat bezahlte Lehrkräfte dürfen nicht streiken.

Mit großer Begeisterung haben die Kinder an der Aktion "Weltweit Wichteln" unter der Anleitung unserer Volontäre Stefanie Thürmer und Pascal Sicking teilgenommen und ihre Wichtelpuppen mit der Grundschule in Auenwald (Lippoldsweiler) ausgetauscht.

Schulküche

Alle von uns unterstützten Schulen unterhalten einen Gemüsegarten und werden mit Gemüsesamen aus Deutschland versorgt. Da fehlte noch die Schulküche, um für die Verwertung und gesunde Ernährung. Sie wurde am 5. Februar 2005 mit einem Fest für die Kinder eingeweiht. Unsere Volontärinnen Anna und Isabelle haben nicht nur die schönen Spiele mit vielen Preisen vorbereitet, sondern ähnlich wie in Pomasqui ein Mütter-Kind-Projekt für allerlei Handarbeiten begonnen. Hier wird fleißig gestrickt und daneben wurde die Filztechnik von unseren Volontären eingeführt. Beim Einweihungsfest der Schulküche wurden die Handarbeiten zum Verkauf angeboten. Die Möglichkeit, schöne Handarbeiten aus Filz herzustellen, wird weiter ausgebaut. Eine Frauengruppe hat sich ebenfalls einen Gemüsegarten angelegt.

Kinderhort

Inzwischen kam die Frauengruppe auf die Idee, die Schulküche für einen kleinen Kinderhort zu nutzen und hat einen Antrag beim Ministerium gestellt und die Genehmigung erhalten. Somit ist das Projekt von uns Ende 2006 gänzlich unabhängig geworden.