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Jugend forstet auf

Am 12. Mai 2007 wurde in Tabacundo ein Vertrag zwischen der Gemeinde, dem Colegio Nacional Tabacundo und unserem Verein über ein Aufforstungsprojekt und eine Baumschule unterzeichnet. Die Kosten des Projektes werden zu etwa gleichen Teilen von den drei Partnern getragen.

Die Baumschule entsteht auf dem landwirtschaftlichen Ausbildungsgelände des Colegios. Sie ist für eine jährliche Erzeugung von 50.000 Bäumen ausgelegt und soll sich nach einem Jahr durch deren Verkauf selbst tragen. Sie wird Bäume für die Aufforstung von Natur- und Wasserschutzgebieten, die Sicherung gegen Wind- und Wassererosion, die Bepflanzung von Straßen sowie Nutzholz-, Frucht- und Zierbäume und Zierpflanzen liefern. Die Arbeiten werden hauptsächlich mit Schülern ausgeführt und dienen zugleich der Umwelterziehung. Deshalb trägt das Projekt den Namen "Jugend forstet auf". Besonders eifrig arbeiten unsere Patenkinder in der Baumschule und werden von den Landwirtschaftsstudenten Estéban und Cristian, ebenfalls Patenkinder, angeleitet.

Für das Projekt hat die Gemeinde ein 75 Hektar großes Gelände am Rande der sehr schönen Berglandschaft von Las Mojandas zur Verfügung gestellt. Es soll innerhalb von fünf Jahren nur mit einheimischen standortgerechten Bäumen bepflanzt werden. Die Gemeinde hat bereits weite Teile dieser Region, die auch für die Wasserversorgung des gesamten Kantons von Bedeutung ist, unter Schutz gestellt. Das Forstprojekt soll deshalb Modellfunktion für weitere Gemeinden haben. Es wird zugleich die touristische Entwicklung in der Region fördern.

Am 24. September 2008 fand die erste große Pflanzaktion mit den Schülern, Lehrern und dem Bürgermeister von Tabacundo statt.